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Hulareiduljo

Oftn (oder „aft“; hochdeutsch: „danach, nun, dann“; verwandt mit englisch „after“) muaß ma si oiso koane Suagn mehr ibas Jodln mochn. Des Jodln kå ma getrost vo da rotn Listn streichn, des stiabt net so schnö aus, des hob i hiaz neili söba dalebt, und zwoa auf da Tauplitz. Na guat, dass ma bei an Jodlkuas gnua Leit trifft, de jodln, des is net so a Ibaroschung. Oba söbst im Toi bei an Einkehrschwung in ana Hittn tuat da junge Hittnwiad do glott anjodln, dass a Freid is.

Oiso mia redn do net vo oide Wurzlseppln, de hoid grod no a poa Jodler kennan, sundern vo junge Leit, de vulla Freid an Jodla aussilossn, und net nua an! Wos gibbs a schenas ois mit oan oda mit zwa åndare de Tän schwebn z’lossn – Emotion und Lebnsfreid pur! Und in da Steiamoak gibbs imma mehran Leit de jodeln.

Des Jodn woar a bei ins in da Buckladn Wöd vua ebba hundat Joah oda so recht heifi no zan hean, wos koa Wunda is, weul insre Gegnd jo a långe Zeit zua Steiamoak ghead hod. Jedenfois san domois voa 100 Joah a gånze Hånd vui Jodla bei ins vo de Vuixmusikfuascha aufzeichnt woan, in Grumboch, Honeiho, Zebar, und a ånderswo in insra Gegnd.

Wos heit de meistn Leit ois Jodln kennan is dabei net unbedingt des, wos bei ins traditionöi gjodlt woan is. Oiso des extrem schnöle und schware Jodln, wos ma heit so ban Fernschaun vüleicht head, des woa und des is noch wia vua ehan untypisch fia insre Jodler, des woa vüleicht amoi a Bravourstickl vo an bsundas begobtn Jodlfreak, und des is dånn zu ana Kunstform woan in manche Kreise. Des hot oba dazua gfiat, dass de meistn Leit heit glaubn, dass des Jodln nua wos fia speziölle Stimmwunder is, und net fia ins Nurmalsterbliche – so a Bledsinn! Leana kån des nuamale Jodln, wias bei ins gpflogn woan is, nämli (fost) jeda, und es is a mehra in da Nachern von Ruafn und von Schrein zan findn ois wia in da Nachern von Singan.

Weas söba learna mog, dem kå i de Härtels wärmstns empföhn: http://www.tradmotion.at

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Büdl: Mei Wenigkeit auf da Tauplitz ban Jodl-Schitouren-Wochnend Mitte Jänner (Foto: Ingeborg Magdalena Härtel)

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